
Kalte Abende auf der Terrasse können dazu führen, dass ein gemütliches Beisammensein bereits früh beendet wird. Die Leute rücken enger zusammen, die Getränke werden lauwarm – und das Gespräch verstummt einfach. Meistens liegt das Problem nicht am Heizgerät selbst, sondern daran, wie die Wärme verteilt wird. Es entstehen „heiße Punkte“ und „kalte Ecken“.
Was wirklich wichtig ist
Infrarot-Heizgeräte arbeiten durch Strahlungswärme, die in geraden Linien wandert – genauso wie Licht. Der Heizelement – sei es eine Quarzröhre oder Kohlenstofffasern – gibt Infrarotenergie ab. Der Reflektor sorgt dafür, dass diese Energie in die richtige Richtung gelenkt wird. Wir formen den Reflektor mithilfe der Geometrieoptik zu einer parabolischen Form, um eine gleichmäßige Verteilung der Wärme zu erreichen.
Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Sitzbereich. In der Praxis erhält man somit eine konstante Wärme von Kopf bis Fuß – ohne dass nur bestimmte Stellen besonders warm sind. Zudem wird dadurch weniger Energie verschwendet, sodass mehr Energie genau dorthin gelangt, wo sie benötigt wird.
Warum dieser Ansatz im Freien funktioniert
Auf der Terrasse oder im Garten ist Komfort entscheidend. Eine gleichmäßigere Infrarotwärme bedeutet weniger Umstiege zwischen den Sitzen – niemand muss ständig seinen Stuhl wechseln, niemand bleibt in der Kälte sitzen. Da der Reflektor die Wärmestrahlen auf das gewünschte Ziel richtet, kann man mit geringerer Leistung denselben Bereich beheizen. Das hilft dabei, den Energieverbrauch zu reduzieren, ohne dabei das angenehme Gefühl der Wärme zu verlieren.
Außerdem wird die Wärme fast sofort spürbar – man muss nicht warten, bis die Luft warm wird. Man schaltet das Gerät ein, setzt sich hin – und schon hat man eine konstante, trockene Strahlungswärme, die den Abend angenehm macht.
Was man beachten sollte
Infrarot-Heizgeräte benötigen eine klare Sichtlinie. Wände, Überhänge und dichtes Gestrüpp können Schatten auf die Wärmebereiche werfen. Die meisten elektrischen Geräte können an einen Standardanschluss angeschlossen werden. Für Geräte mit höherer Leistung ist es jedoch besser, einen speziellen Stromkreis zu verwenden.
Lassen Sie dem Heizgerät etwas Freiraum, damit die Luft zirkulieren kann und der Reflektor nicht blockiert wird. Die Ausrichtung der Wärme ändert sich je nach Montagehöhe und -richtung. Daher sollte der Strahl so ausgerichtet werden, dass er den Sitzbereich bedeckt – nicht den Himmel.